Eins steht nach getaner Arbeit für alle Beteiligten fest: Es war eine rundum
gelungene musikalische Leistung!
Bei frühlingshaften Temperaturen und dennoch kühler Luft im Gemäuer der Abtei brachten wir die unterschiedlichste Rhythmen und Klänge zu Gehör, welche ihrerseits alle einen direkten oder indirekten Bezug zur Geschichte der letzten 50 Jahre des Vereins.  Ein historischer Abriss in historischem Ambiente, so könnte man den Abend folglich angemessen zusammenfassen. Traditionelle Blasmusik des Marsch- und Polkagenres, Hits aus dem Bereich ‚Musical‘, ‚Rock und Pop‘ sowie schwungvollen Evergreens, in deren Rahmen natürlich auch Solonummern nicht fehlen durften. So begeisterte die junge Flötistin Charlotte Haacke durch ihre gefühlvolle Interpretation des Themas der gleichnamigen Filmmusik zu „Cinema Paradiso“ von Ennio Morricone - ein starkes Stück, wenn man bedenkt, dass die Musikerin gerade mal die 6. Klasse besucht und einen Bruchteil des Bestehens des Vereins miterleben und gestalten durfte.

 

Aber auch beim „Kleine[n] Echo“ (dargeboten von Marc Podschadly, Nico Staps und Tobias Lawsky, welcher es sich zur Feier des Tages nicht nehmen ließ, zu diesem Anlass den Dirigierstab aus der Hand zu legen und selbst noch einmal zur Trompete zu greifen) sowie dem spannungsgeladenen Bond-Song „The World is not enough“ der Saxophonistin Elisabeth Geisler konnten einzelne Musiker/-innen unter Beweis stellen, welchen hohen musikalischen Anspruch der Verein bereits seit Jahren immer wieder verwirklicht und für seine Zuhörer ansprechend
umsetzt.

Durchs Programm führte Silke Lettmann eloquent sowie mit Witz und Charme. Da sie selbst aktives Mitglied des Vereins ist, konnte sie somit die ein oder andere Geschichte aus den letzten Jahren erzählen und damit nicht nur beim Publikum für gute Laune sorgte, sondern auch gekonnt die jeweiligen Beiträge kurzweilig und informativ kommentieren. Stehende Ovationen am Schluss
Das ganze Programm wurde am Ende mit mehrfachen stehenden Ovationen sowie minutenlangem Applaus honoriert, sodass der Vorsitzende Carsten
Reusch die Bühne zu einer doppelten Zugabe freigeben konnte. Hier bewiesen die Aktiven, dass sie in den letzten Jahren nicht nur fleißig das Musizieren geübt haben, sondern auch das Singen. Manch einem im Publikum hielt es dabei abermals nicht mehr auf den Plätzen und es wurde lauthals mitgesungen, geschunkelt und gelacht - alles in allem ein rundum gelungener Abend.